Guten Appetit

Die "guten Gründe" der Bundesbürger für den Brotverzehr


Bonn (gmf). Brot ist DAS "Lebens"mittel für daheim. Die Gründe und Verzehrsmotive der Deutschen wurden in einer repräsentativen Verbraucherbefragung im Auftrag der CMA-/ZMP-Marktforschung ermittelt. Nahrhaft und sättigend soll es sein: Diesen Aspekt setzen die Bundesbürger bei Brot in der Rangfolge ihrer „guten Gründe“ mit 75 Prozent der Nennungen auf Platz 1 - und Frauen tun das noch häufiger als Männer. Nur knapp dahinter auf Platz 2 rangieren als Verzehrsmotive gleichauf die Vielseitigkeit (61 %) und der gute Geschmack (60 %) von Brot. Dabei kommt es den Männern stärker auf den Geschmack an, während (Haus-)Frauen die vielseitige Verwendbarkeit und den Abwechslungsreichtum schätzen. Auch der Gesundheitsaspekt spielt für jede(n) Zweite(n) eine wichtige Rolle, die weiblichen Befragten legen besonderen Wert darauf, dass das Brot gesund und bekömmlich ist. Das Frühstück zu Hause ist als „klassischer Anlass“ für den Griff in den Brotkorb bei den Deutschen ebenfalls von Bedeutung - bei den Frauen stehen die Schnitten - vor allem montags bis freitags - überdurchschnittlich häufig auf dem "Verzehrsprogramm". Und nicht zuletzt spielt die Möglichkeit der schnellen Zubereitung von Brot-Mahlzeiten eine Rolle für den täglichen Griff zum Brot - dieser Aspekt ist wiederum den Frauen wichtiger als den Männern.



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Die Lieblingssorten bei Brot und Brötchen

Unsere Vielfalt bei Brot und Kleingebäck ist weltweit einmalig. Das spiegelt sich auch wider in den ebenso vielfältigen Lieblingssorten der Bundesbürger. Diese wurden in einer repräsentativen Verbraucherbefragung im Auftrag der CMA-Marktforschung ermittelt:
Brot kommt bei 94 Prozent der Bundesbürger täglich auf den Tisch. Ganz oben in der aktuellen „Brot-Hitliste“ liegt mit 28 Prozent der Nennungen die Gruppe der Vollkornbrote - als „Schwarzbrote“ eine typisch deutsche Angelegenheit. Platz 2 der Hitliste belegen die Mehrkorn- und Spezialbrote (24 %), dicht gefolgt von den traditionsreichen Roggen-/ Roggenmischbroten. Anschließend wird es „heller“, was die Brotvorlieben angeht: 15 % wählen „Weißbrote“ (inkl. mediterranen Spezialbroten und Toast), jede(r) Zehnte mag am liebsten die hellere (Weizen-) Mischbrotvariante. Der Vergleich mit früheren Meinungsumfragen zeigt zwei neue Trends: Erstens in Richtung „Schwarz“brot, d.h. zu Vollkorn- bzw. Schrotbroten, und zweitens zu „Weiß“brot, sprich zu den hellen Weizenbroten bzw. auch zum Toastbrot.

Kleingebäcke gewinnen als abwechslungsreiche Ergänzung des klassischen Brotsortiments zunehmend an Bedeutung. 14 Prozent aller Bundesbürger greifen mindestens einmal täglich zu Kleingebäcken, und über die Hälfte (58 %) tun dies ein- oder mehrmals pro Woche. Bei den Lieblingsbrötchen stehen die „normalen“ Weizenbrötchen der Brötchen-Semmel-Schrippen-Gruppe mit 28 Prozent der Nennungen ganz oben. Die „Körner“-Brötchen (26 %) liegen ganz knapp hinter ihnen auf Platz 2, gefolgt von den Spezialbrötchen mit Ölsaaten/Gewürzen (22 %) und anderen herzhaften Spezialbrötchen (wie etwa mit Käse, Zwiebeln, Speck: 11 %). Roggen- und Bauernbrötchen als herzhafte Variante einerseits und die süßen Spezialbrötchen (mit Milch, Rosinen etc.) andererseits runden mit 8 bzw. 6 Prozent der Nennungen das Lieblingssortiment bei Brötchen ab.

Tabelle 1: Lieblingssorten bei Brot

Sortengruppe mit Nennungen in %
Vollkorn-/"Schwarz"brote 28
Mehrkorn-/Spezialbrote 24
Roggen-/Roggenmischbrote 22
Weizen-/"Weiß"brote 15
Weizenmischbrote 11


Tabelle 2: Lieblingssorten bei Brötchen

Sortengruppe mit Beispielen und Nennungen in %
Weizenbrötchen: Brötchen/Semmeln/Schrippen (inkl. Baguette-/Ciabattabrötchen) 28
"Körner"brötchen: Mehrkorn-/Vollkorn- bzw. Schrotbrötchen 26
Spezialbrötchen mit Ölsaaten oder Gewürzen (wie Mohn, Sesam, Kümmel, Kürbis-/Sonnenblumenkernen) 22
Spezialbrötchen mit Käse, Zwiebeln, Speck etc (inkl. Laugen-/Salzbrötchen) 11
Roggen-/Bauernbrötchen 8
Süße Spezialbrötchen mit Milch, Rosinen etc. 6


Quelle: CMA-Trendbarometer Brot & Kleingebäck 2006/2007



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Konsumverhalten bei Brot und Kleingebäck

Ein Fachbeitrag aus „Getreidetechnologie“, Heft 3/2008
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